Bei einem Reptilienhalter in Unterfranken haben Mitarbeiter des Veterinäramtes 96 Geckos gefunden - 32 der Tiere waren bereits verendet. Die Reptilien seien ersten Erkenntnissen nach verhungert und verdurstet, teilte das Landratsamt Haßberge mit. Die Haltungsumstände seien «unerträglich» und «grob tierschutzwidrig» gewesen, da die spezifischen Bedürfnisse der Tiere nicht berücksichtigt worden seien. Den Angaben nach befanden sich die Geckos in einem extra Raum von etwa 16 Quadratmetern Größe. Sie wurden in 20 Terrarien sowie in einem Schrank in zwei Schubladensystemen gehalten. Darin seien insgesamt 88 Einzelschubladen (36 x 25 Zentimeter Fläche) gewesen. Die überlebenden, teils stark abgemagerten Geckos seien bei einem Fachtierarzt untergebracht worden, wo sie weiterhin stationär versorgt würden. Die Todesursache der verendeten Tiere soll in der Pathologie des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) festgestellt werden. Der Halter der Reptilien sei uneinsichtig und wenig kooperativ gewesen, hieß es. Er habe die Mitarbeiter des Veterinäramtes und Polizeibeamte beleidigt. Ihm wird Verstoß gegen das Tierschutzgesetz vorgeworfen. Zudem müsse er die Kosten für Untersuchung der Tiere sowie für die Unterbringung der geretteten Geckos übernehmen.
Bildnachweis: © -/LRA Haßberge/dpa
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32 tote Geckos bei Halter in Bayern gefunden
Gruseliger Fund: Behörenmitarbeiter entdecken bei einem Tierhalter 32 tote Geckos. Die Reptilien waren qualvoll verendet.
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