15. Dezember 2025 / Aus aller Welt

37 Tote nach Überschwemmungen in Marokko

Als an der marokkanischen Küste schwerer Regen niedergeht, stehen in Safi bald ganze Viertel unter Wasser. Die Behörden sprechen von «massiven Sturzfluten».

Die Regenfälle führten in der Provinz Safi zu schweren Überschwemmungen.
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025 um 12:17 Uhr von dpa

In Marokko sind nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. «Außerordentliche Gewitter» hätten sich gestern Abend in der Provinz Safi ereignet, die an der Atlantikküste südlich von Rabat im Norden Afrikas liegt, berichtete die Staatsagentur MAP. Daraufhin sei es innerhalb von kurzer Zeit zu massiven Sturzfluten gekommen. 14 Menschen wurden verletzt.

Retter holten Überlebende und Opfer aus den Wassermassen und suchten nach Vermissten. Die Einsatzkräfte versuchen demnach, Anwohnern zu helfen und Gebiete zu sichern, berichtete MAP. Örtlichen Berichten zufolge wurden Dutzende Menschen zunächst im Krankenhaus versorgt, dann aber entlassen.

Fotos und Videos aus den betroffenen Gebieten zeigten ganze Häuserviertel unter Wasser. In der Altstadt von Safi standen zeitweilig Dutzende Häuser und Geschäfte unter Wasser. Auch einige Autos wurden von den Wassermassen davongetragen. Der Schulunterricht wurde für drei Tage ausgesetzt.


Bildnachweis: © Abderrazak Gouach/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Kurze Pause vor der nächsten Hitze - 36 Grad am Wochenende
Aus aller Welt

Am Samstag und Sonntag wird es in weiten Teilen Deutschlands wieder heiß. Und auch die nächste Woche bringt kaum Abkühlung.

weiterlesen...
Picknick & Poesie: Open-Air-Lesung im Ziegelweiherpark Erkelenz
News aus Erkelenz

Am 13. August lädt die 54. Erkelenzer Leseburg um 19 Uhr zur Open-Air-Lesung mit Picknick im Ziegelweiherpark ein.

weiterlesen...
Sächsische Schweiz nach Unwetter teilweise gesperrt
Aus aller Welt

Nach dem tödlichen Unwetter in der Sächsischen Schweiz dürfen Teile des Nationalparks nahe der berühmten Felsformation Bastei nicht betreten werden. Warum noch immer Lebensgefahr besteht.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Vulkanausbruch in Indonesien: Flughäfen weiter geschlossen
Aus aller Welt

Sein «Vater» sorgte einst für die lauteste jemals aufgezeichnete Explosion. Nun bringt der «Sohn» Anak Krakatau mit einem weiteren Vulkanausbruch den Flugverkehr in Indonesien durcheinander.

weiterlesen...
Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung
Aus aller Welt

Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität – auch fern der Brandherde.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Vulkanausbruch in Indonesien: Flughäfen weiter geschlossen
Aus aller Welt

Sein «Vater» sorgte einst für die lauteste jemals aufgezeichnete Explosion. Nun bringt der «Sohn» Anak Krakatau mit einem weiteren Vulkanausbruch den Flugverkehr in Indonesien durcheinander.

weiterlesen...
Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung
Aus aller Welt

Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität – auch fern der Brandherde.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner