Rund 400 Weißstörche sind in Spanien an der Vogelgrippe verendet. Die Kadaver seien Ende vergangener Woche südlich von Madrid am Fluss Manzanares in der Gemeinde Getafe gefunden worden, bestätigten die Behörden auf Anfrage. Die Vögel hätten das Virus vermutlich bei ihrem Flug aus Nordeuropa in wärmere Gefilde eingeschleppt. Auch in einigen anderen Gemeinden im Umland von Madrid seien an der Vogelgrippe gestorbene Tiere gefunden worden. Während die Behörden zunächst von einer milden Variante der Vogelgrippe ausgegangen waren, die keinen Alarm erfordert, hätten weitere Tests ergeben, dass es sich um eine hochpathogene und damit meist tödliche Variante handelte. Dies sei inzwischen dem spanischen Warnnetzwerk für Tierkrankheiten (Rasve) und den betroffenen Gemeinden, allen voran Getafe, gemeldet worden, betonte das zuständige Amt. In Geflügelfarmen, für die Schutzmaßnahmen ergriffen wurden, seien keine Erreger gefunden worden. In ganz Spanien gilt bereits seit November Stallpflicht für Geflügel. Feuerwehrleute, die mit der Bergung der Kadaver beauftragt waren, kritisierten die späte Warnung der Behörden. Die Gewerkschaft der Feuerwehrleute von Madrid forderte deshalb die Entlassung des regionalen Generaldirektors für Katastrophenschutz, Pablo Cristóbal Mayoral. Die Gesundheit der Bevölkerung und der im betroffenen Gebiet eingesetzten Feuerwehrleute sei ernsthaft gefährdet worden, schrieb die Gewerkschaft auf der Plattform X.
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400 Störche in Spanien an Vogelgrippe verendet
In Spanien sind rund 400 Weißstörche an einer hochpathogenen Variante der Vogelgrippe verendet. Feuerwehrleute kritisieren, die Behörden hätten zu spät reagiert.
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