5. November 2024 / Aus aller Welt

89 Menschen nach Unwetter in Spanien vermisst

Nach dem verheerenden Unwetter berichteten Meiden tagelang von Tausenden Vermissten. Nun gibt es eine deutlich kleinere offizielle Zahl.

Das Jahrhundert-Unwetter ist rund eine Woche her.
Veröffentlicht am 5. November 2024 um 23:54 Uhr von dpa

Eine Woche nach dem sogenannten Jahrhundert-Unwetter mit mehr als 200 Todesopfern im Osten Spaniens liegt erstmals eine offizielle Vermisstenzahl vor. 89 Menschen würden in der am schwersten betroffenen Region Valencia vermisst, teilte die Regionalregierung am Abend mit. Einige spanische Medien hatten noch bis vor Kurzem von bis zu 2.500 Vermissten berichtet - allerdings ohne Quelle. Vermutlich basierten die Zahlen auf den Notrufen, die teils schon zu Beginn des Unwetters vor gut einer Woche bei den Behörden eingingen. 

Die offizielle Zahl der Todesopfer liegt insgesamt bei 215, allein in Valencia wurden 211 geborgen. 62 von ihnen wurden noch nicht identifiziert, sodass einige der von Angehörigen und Freunden als vermisst gemeldeten Menschen darunter sein könnten.

In Valencia hatte es am Dienstag voriger Woche in einigen Ortschaften innerhalb weniger Stunden so viel geregnet wie sonst in einem Jahr. Auch andere Regionen wie die Balearen, Andalusien, Kastilien-La Mancha und später Katalonien wurden von heftigen Niederschlägen heimgesucht, die für schwere Überschwemmungen sorgten. Inzwischen ist das Wetter im Katastrophengebiet viel besser. Das soll auch in den nächsten Tagen so bleiben.


Bildnachweis: © Emilio Morenatti/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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