Nach der Sonne mit frühlingshaften Temperaturen kommt der Regen mit Abkühlung: Temperaturen von bis zu 23 Grad werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstag im Südwesten erreicht. Im Nordosten und an den Küsten ist es dagegen bereits deutlich kühler mit Werten von nur noch 12 Grad. Bereits in der Nacht zum Samstag und am Morgen musste sich die Nordosthälfte bei polarer Meereslust dicker anziehen. Im Laufe des Tages ziehen dichte Wolkenfelder auf und gegen Abend werden teils kräftiger Regen und Gewitter gerade im Westen und Süden auch mit Böen erwartet. Lokal kann es nach der DWD-Vorhersage auch Starkregen geben. Am Sonntag wird es im Nordwesten teils heiter, teils wolkig und trocken. Sonst ist es nach der Vorhersage der Metrologen wechselnd bis stark bewölkt. Vom Südwesten bis in den Osten gibt es gebietsweise Regen, vor allem im Südwesten. Im Südwesten fallen die Temperaturen laut Vorhersage verbreitet auf um die 12 Grad - also deutlich kühler als noch am Samstag. Weniger groß fällt der Temperatur-Unterschied im Norden aus. Große Temperatursprünge machen sich bei manchen Menschen auch körperlich unangenehm bemerkbar: Schwindel, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen können Symptome dafür sein, dass der Körper mit den veränderten Umweltbedingungen erst einmal klarkommen muss. Konkret sind es Experten zufolge – unter anderem vom Universitätsklinikum Hamburg zufolge – rasch fallende oder steigende Temperaturen und Änderungen im Luftdruck oder der Luftfeuchtigkeit, die den Körper überfordern können. Der Deutsche Wetterdienst bietet Betroffenen auf seiner Website Unterstützung: Auf Gefahrenkarten können sich Wetterfühlige tagesaktuell darüber informieren, in welchen Regionen Wetterlagen herrschen oder kommen, die für sie bestimmte Belastungen mit sich bringen können. In Brandenburg wird indes auf Regen gewartet: Im Osten und Süden des Landes besteht hohe Waldbrandgefahr der Stufe 4. Nach Angaben des Landesumweltministeriums betrifft die zweithöchste Gefahrenstufe alle Landkreise in dem Gebiet, von der Uckermark im Norden, über Barnim, Teltow-Fläming bis zu den Landkreisen Elbe-Elster und Spree-Neiße im Süden.Temperaturen sinken deutlich ab
Hilfen für Wetterfühlige
Gefahr von Waldbränden in Brandenburg
Der Waldschutzbeauftragte für Brandenburg, Raimund Engel, appellierte an Spaziergänger, die Zufahrten in den Wald nicht mit Fahrzeugen zu versperren. Feuerwehr und Rettungsfahrzeuge müssen im Notfall durchfahren können. «Wir hatten in diesem Jahr schon insgesamt 26 Waldbrände, auf zusammen rund 7 Hektar Fläche», sagte Engel.
Bildnachweis: © Martin Gerten/dpa
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Abkühlung nach sonnigem Frühlingstag
Mit Sonne und Temperaturen von bis zu 23 Grad startet das Wochenende. Dann wird es deutlich kühler. Das kann manchen Menschen deutlich zu schaffen machen.
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