Deutschland spendet für den Kampf gegen die Krankheit Mpox in Afrika 100.000 Dosen Impfstoff an die betroffenen Länder. Der Impfstoff solle aus Beständen der Bundeswehr kommen, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin. Mittelfristig werde Deutschland zusammen mit europäischen Partnern die Afrikanische Union auch beim Aufbau einer lokalen Impfstoffproduktion unterstützen. Auf welchem Weg der Impfstoff die betroffenen Regionen erreichen soll, ist den Angaben zufolge noch nicht endgültig geklärt. Die Bundesregierung unterstütze die betroffenen Länder, etwa die Demokratische Republik Kongo, zugleich über die Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Geld und bringe zudem Expertise deutscher Fachinstitutionen ein. Bereits bekannt ist, dass ein mobiles Labor zum Nachweis des Virus in die Demokratische Republik Kongo geliefert werden soll. Fachleute werden trainiert, damit sie Symptome der Krankheit erkennen und die Bevölkerung über Präventionsmaßnahmen aufklären können. Die WHO hatte kürzlich wegen der Mpox-Ausbrüche in Afrika und einer neuen, womöglich gefährlicheren Variante die höchste Alarmstufe ausgerufen. Betroffen sind neben der Demokratischen Republik Kongo auch Burundi und benachbarte Länder.
Bildnachweis: © Moses Sawasawa/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Deutschland spendet Mpox-Impfstoff an betroffene Länder
Mpox bereitet Medizinern immer größere Sorgen. Die Krankheitszahlen steigen vor allem in Zentralafrika rasant. Deutschland verstärkt seine Hilfe.
Meistgelesene Artikel
- 9. Oktober 2026
Kita Bauxhof in Erkelenz übergeben
In Erkelenz wurden in der vergangenen Woche die ersten beiden Gruppen im Neubau der Kita Bauxhof übernommen.
Wegberg-Harbeck (ots) - Am Dienstagnachmittag (6. Oktober) war ein 15-Jähriger gegen 17
- 9. Oktober 2026
Granterather Brunnenfigur „Kind mit der Katze“ ist zurück
Nach rund einem Jahr steht die von Ursula Klügel geschaffene Brunnenfigur wieder in Granterath.
Neueste Artikel
- 17. Oktober 2026
Warum turtelnde Wildtiere im Herbst für mehr Unfälle sorgen
Zwischen Oktober und Dezember kracht es nach Angaben des Jagdverbands besonders häufig mit Wildtieren. Dafür gibt es mehrere Gründe.
- 17. Oktober 2026
Polizei: Motiv für Gewalttat an US-Grundschule weiter unklar
An einer Grundschule in Oregon werden drei Kinder und eine Lehrkraft erschossen. Der 16 Jahre alte Tatverdächtige war dort einst Schüler. Das Motiv für die Gewalttat ist unklar, sagt die Polizei.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. Oktober 2026
Warum turtelnde Wildtiere im Herbst für mehr Unfälle sorgen
Zwischen Oktober und Dezember kracht es nach Angaben des Jagdverbands besonders häufig mit Wildtieren. Dafür gibt es mehrere Gründe.
- 17. Oktober 2026
Polizei: Motiv für Gewalttat an US-Grundschule weiter unklar
An einer Grundschule in Oregon werden drei Kinder und eine Lehrkraft erschossen. Der 16 Jahre alte Tatverdächtige war dort einst Schüler. Das Motiv für die Gewalttat ist unklar, sagt die Polizei.






















