Panamas Sicherheitskräfte haben im Pazifik ein Drogenboot mit rund 13,5 Tonnen Kokain abgefangen. Bei dem Einsatz in der Nähe der Insel San José wurden die zehn Insassen des Schleppers festgenommen, wie die für Luft- und Seeoperationen zuständige Behörde Senan mitteilte. Der Fund gilt als die größte Drogen-Beschlagnahmung vor Panamas Küste seit 2007, als 19 Tonnen Kokain sichergestellt worden waren. Das Boot fuhr den Angaben nach auf einer ungewöhnlichen Seeroute in Richtung Norden - vermutlich mit einem Ziel in einem anderen mittelamerikanischen Land oder in Mexiko. Die Besatzung habe versucht, auszuweichen und Widerstand zu leisten, teilten die Behörden mit. Die Drogen waren auf mehr als 11.500 Päckchen verteilt. Zuletzt vermehrt zu Aktivitäten gegen Drogenschmuggel vor den Küsten Lateinamerikas kam es jüngst durch die US-Streitkräfte. In den vergangenen Wochen griff das US-Militär immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und im Pazifik an. Dutzende Menschen wurden dabei getötet.
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Drogenboot mit gut 13 Tonnen Kokain vor Panama abgefangen
Ungewöhnliche Route, 11.500 Päckchen Kokain im Gepäck: Bei Panama gelingt der größte Drogenfund seit rund 18 Jahren.
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