Die Niederlande und Belgien wollen im Kampf gegen Drogenschmuggel enger zusammenarbeiten. Das sei notwendig, da kriminelle Banden die Häfen von Rotterdam und Antwerpen als ein einziges Arbeitsgebiet betrachteten, erklärte die Staatssekretärin für Zollfragen, Aukje de Vries, nach einer Mitteilung des Finanzministeriums in Den Haag. Die Zollbehörden beider Länder wollten mehr Informationen austauschen und auch bei Kontrollen und Analysen enger zusammenarbeiten. Antwerpen und Rotterdam sind die größten Einfuhrhäfen von Kokain in Europa. Beide Länder wollen bei der Analyse von Containern eng zusammenarbeiten und gezielt verdächtige Lieferungen aufspüren. Auch wurde bereits mit Behörden in Südamerika vereinbart, dass Scan-Aufnahmen von Containern übermittelt würden. Das meiste Kokain für Europa wird in Containern etwa mit Obst aus Südamerika versteckt. Auch das Taucherteam des niederländischen Zolls soll weiterhin in belgischen Häfen eingesetzt werden. Zollfahnder beider Länder hatten im vergangenen Jahr insgesamt rund 160 Tonnen Kokain sichergestellt. In Antwerpen waren es nach Angaben der Behörden rund 110 Tonnen, im Vergleich zu rund 90 Tonnen im Vorjahr. In Rotterdam, dem größten Hafen Europas, handelte es sich um rund 47 Tonnen Kokain, deutlich weniger als die etwa 70 Tonnen 2021. Im kleineren Hafen von Vlissingen im Süden von Rotterdam waren rund 4 Tonnen sichergestellt worden, rund doppelt so viel wie im Vorjahr.
Picture credit: © Peter Dejong/AP/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Niederlande und Belgien gemeinsam gegen Drogenschmuggel
Allein im letzten Jahr haben beide Länder 160 Tonnen Kokain sichergestellt. Nun wollen sie ihren Kampf gegen die Drogenkriminalität verstärken und setzen auf gegenseitige Unterstützung.
Meistgelesene Artikel
- 14. Juli 2026
Wasser knapp: Münchner dürfen nicht mehr Rasen sprengen
Ein trockenes Frühjahr und heiße Sommerwochen: Die Wasserversorgung in München kommt an ihre Grenzen. Wie die Stadt gegensteuert, und was das für Verbraucher bedeutet.
- 17. Juli 2026
Erkelenzer Land App Wochenübersicht für die KW29 & 30
Was steht vom 17. bis 23.07.2026 an?
- 23. Juli 2026
1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
Neueste Artikel
- 14. August 2026
Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.
- 14. August 2026
Warum es gerade so brandgefährlich ist
Extreme Trockenheit und Hitze sorgen vielerorts für enorme Waldbrandgefahr. Warum jetzt schon ein Funke zum Inferno reicht – und was in Zukunft zu erwarten ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 14. August 2026
Ätna kommt nicht zur Ruhe: Siziliens Tourismus unter Druck
Wegen des Ätna-Ausbruchs sind viele Urlauber auf Sizilien gestrandet. Es kommen aber auch viele nicht mehr an: Hotels senken bereits Preise, doch Stornierungen belasten die Branche massiv.
- 14. August 2026
Warum es gerade so brandgefährlich ist
Extreme Trockenheit und Hitze sorgen vielerorts für enorme Waldbrandgefahr. Warum jetzt schon ein Funke zum Inferno reicht – und was in Zukunft zu erwarten ist.






















