An einer illegalen Goldmine in Indonesien suchen Einsatzkräfte weiter nach Dutzenden Verschütteten - und finden immer mehr Opfer. Nach einem Erdrutsch am vergangenen Wochenende seien mittlerweile 23 Arbeiter tot geborgen worden, 35 weitere würden noch vermisst, sagte Haji Asmar, Chef der örtlichen Einsatzkräfte in der Provinz Gorontalo, am Nachmittag (Ortszeit). Mehr als 50 Männer wurden gerettet. Das Camp der Arbeiter an der Mine auf der Insel Sulawesi war am Samstag bei einem Erdrutsch unter Tonnen von Schlamm und Schutt verschüttet worden. Vorausgegangen waren heftige Niederschläge. Der Starkregen behinderte auch immer wieder die Rettungsarbeiten. «Die Wetter- und Geländebedingungen sind die größten Hindernisse bei der Suche», sagte ein Sprecher der Rettungsteams. Illegaler Goldabbau ist in Indonesien weit verbreitet, wo sich arme Menschen großen Gefahren aussetzen, um wertvolle Bodenschätze abzubauen. Den Minen mangelt es oft an jeglichen Sicherheitsstandards, immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen.Minen ohne Sicherheitsstandards
Bildnachweis: © BASARNAS/BASARNAS/AP
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Viele Vermisste an Goldmine in Indonesien - 23 Tote geborgen
Ein Erdrutsch verschüttet Dutzende Bergarbeiter auf Sulawesi. Die Einsatzkräfte finden immer mehr Tote - und viele werden noch vermisst.
Meistgelesene Artikel
- 17. Juli 2026
Erkelenzer Land App Wochenübersicht für die KW29 & 30
Was steht vom 17. bis 23.07.2026 an?
- 23. Juli 2026
1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
- 17. Juli 2026
Ferien-Spaß mit Treffergarantie
Die Erkelenzer Schützenbruderschaft lädt in den Sommerferien alle Kinder und Jugendlichen zum kostenlosen Schnupperschießen ein.
Neueste Artikel
- 15. August 2026
Nach hohen Temperaturen kommen Abkühlung und Gewitter
Heiß und schwül, dann Blitz und Donner: Wo am Sonntag Unwetter drohen und wie sich das Wetter zum Wochenstart wandelt.
- 15. August 2026
Fortschritte bei Brandbekämpfung im Hürtgenwald
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der NRW-Geschichte. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Viel hängt jetzt vom Wind ab.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. August 2026
Nach hohen Temperaturen kommen Abkühlung und Gewitter
Heiß und schwül, dann Blitz und Donner: Wo am Sonntag Unwetter drohen und wie sich das Wetter zum Wochenstart wandelt.
- 15. August 2026
Fortschritte bei Brandbekämpfung im Hürtgenwald
Im Hürtgenwald kämpfen 1.400 Einsatzkräfte gegen den größten Waldbrand der NRW-Geschichte. Dabei verzeichnet die Feuerwehr gute Fortschritte. Viel hängt jetzt vom Wind ab.






















