Ballermann-Sänger Marc Eggers («Oberteil») ist überraschend bei der RTL-Tanzshow «Let's Dance» rausgeflogen. Die Jury sah den 38-Jährigen am Freitagabend zwar im soliden Mittelfeld - das Publikum sah das offenbar aber ganz anders. Das abschließende Zuschauervotum zog Eggers zusammen mit Tanzpartnerin Renata Lusin in die Tiefe - und damit aus der Show. Besonders bitter: Ausgerechnet der bekannte «Discofox-Marathon» bei «Let's Dance» in der kommenden Woche findet nun ohne Eggers statt. Eigentlich ein Unding für einen Stimmungsmacher mit Ballermann-Erfahrung. Das verhältnismäßig frühe Aus kam auch deshalb überraschend, weil viele «Let's Dance»-Fans Eggers ein gutes Abschneiden in der Sendung zugetraut hatten. Unter anderem brachte er Erfahrung im Breakdance mit auf die Tanzfläche. Eine klare Favoritenrolle hatte sich daraus gleichwohl nicht entwickelt. Auch der am Freitag von ihm mit Renata Lusin gezeigte Slowfox - ehrfürchtig «König der Standardtänze» genannt - konnte nicht restlos überzeugen. Am deutlichsten wurde wie gewohnt der gestrenge Juror Joachim Llambi. Unter anderem bemängelte der Experte die Fußarbeit - auch wenn er dafür eine etwas spezielle Metapher wählte. «Der zweite Ballen war irgendwo, als hätte man dem Frosch in den Arsch getreten», sagte Llambi verärgert. Moderator Daniel Hartwich fragte danach lieber noch einmal nach, ob er das mit dem Frosch wirklich so formuliert habe. Aber Llambi blieb beharrlich. «Das sind so Sachen. Das muss stimmen», erklärte er. Eggers selbst wollte nicht klagen, sagte aber auch, dass die Belastung nicht ohne sei. «Ich will auch nicht immer da rumheulen, wir haben ja alle dieselben Schmerzen», sagte der Sänger und Content Creator. Und dann doch: «Aber es tut wirklich doch auch alles weh.» Deutlich besser als beim Slowfox lief es für ihn bei dem zweiten Tanz des Abends, einer neuen «Jury-Challenge», bei der drei Gruppen zur selben Musik tanzen mussten. Eggers war in dem Team, das am meisten überzeugen und Punkte einsammeln konnte. In der Endabrechnung landete er daher nicht am Ende des Teilnehmerfelds. Dort zitterten vor dem Zuschauer-Votum zeitweise Sängerin Jeanette Biedermann (45) mit Tanzpartner Vadim Garbuzov. Sie hatten einen etwas missglückten Jive präsentiert. Die Musikerin konnte sich am Ende allerdings noch in die nächste Runde retten. Biedermanns passende Parole dazu: «Aufstehen, Glitzer darüber, weitermachen.» Die wohl überraschendste Vorstellung des Abends zeigten der sehbehinderte Schwimmer Taliso Engel und Tanzpartnerin Patricija Ionel. Das Duo präsentierte einen Contemporary, also einen recht freien, zeitgenössischen Tanz. Die Besonderheit: Beide verbanden sich dabei die Augen. Dennoch glückte ihnen das komplizierte Zusammenspiel der Körper auf der Tanzfläche. Das Publikum applaudierte im Stehen. Eröffnet wurde die Show ebenfalls auf überraschende Weise. «Let's Dance»-Moderatorin Victoria Swarovski bewies, dass sie noch immer ein ausgezeichnetes Rhythmusgefühl hat. An der Seite von Jurorin Motsi Mabuse (RTL sprach vom Duo «Moctoria») legte sie kurzerhand selbst einen furiosen Eröffnungstanz hin, bei dem die beiden Frauen verschiedene Tanzstile vereinten. Swarovski wechselte danach flugs wieder in ihren Hauptjob und führte die Zuschauer durch die Sendung. «Alter Schwede, ich bin echt außer Puste», gab sie aber zu. Co-Moderator Hartwich zeigte sich gleichwohl beeindruckt. «Es war fantastisch. Du hast es immer noch drauf!», sagte er zu seiner Kollegin. Die 31-Jährige hatte die Tanzshow im Jahr 2016 einst als Kandidatin gewonnen. Zwei Jahre später übernahm sie die Moderation des Formats. Womöglich kommt es bei «Let's Dance» nun schon bald zu einem weiteren Moderatoren-Tanz. Motsi Mabuse forderte Daniel Hartwich forsch heraus: Er solle jetzt auch mal ein «Opening» hinlegen. Der 46-Jährige - eigentlich bekannt als Nicht-Tänzer - wies diese Idee nicht direkt zurück und besprach sich in der Sache mit Juror Llambi. Danach verkündete er: «Wir tanzen Contemporary zu "Fade to Grey".» Allerdings sagte Hartwich danach auch noch: «Memo an mich: Kommende Woche gelben Schein einreichen.» Der «gelbe Schein» bezeichnet umgangssprachlich eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Die Sache scheint also noch nicht entschieden.Der mit dem Frosch tanzt
Einfach Glitzer darüber
Ein Tanz mit verbundenen Augen
Eine Idee für die kommende Folge
Bildnachweis: © Rolf Vennenbernd/dpa
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Ende der «Let's Dance»-Party für Marc Eggers
Der Ballermann-Sänger muss die Reise über das Tanzparkett beenden. Für Moderator Daniel Hartwich könnte sie dagegen bald beginnen - wenn er nicht noch einen «gelben Schein» findet.
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