Nach einem Grubenunglück in Chingola im Kupfergürtel von Sambia sind vermutlich etwa 30 Bergleute eingeschlossen oder verschüttet worden. Es wird befürchtet, dass sie in der Mine ertrunken sind. «Unsere Gebete sind mit den Familien der Toten», sagte der sambische Präsident Hakainde Hichilema, der den Rettungskräften für ihren Einsatz an der Unglücksstelle dankte. Dem Grubeneinsturz am Freitag waren schwere Regenfälle vorausgegangen. Der Bergbauminister des Landes im südlichen Afrika, Elisha Matambo, informierte sich vor Ort über die Rettungsarbeiten. Er kündigte eine Stellungnahme an, wenn alle Opfer geborgen seien. Unbestätigten Berichten zufolge könnte es sogar mehr als 40 Tote geben. Innenminister Jack Mwiimbu hatte am Freitag von mehr als 30 Verschütteten gesprochen; am Sonntag war von 31 Namen vermisster Bergleute die Rede, die bisher bekannt seien. Bei dem Tagebau handelt es sich um eine illegale Grube, in der ohne Lizenz gearbeitet wird - Angaben über die Zahl der dort Arbeitenden gibt es daher nicht.
Bildnachweis: © STR/AP
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Grubenunglück in Sambia: 30 oder mehr Tote befürchtet
Ein Erdrutsch nach schweren Regenfällen hat in Sambia zum Einsturz einer Mine geführt. Die Rettungsarbeiten zur Bergung von etwa 30 verschütteten Bergleuten gestalten sich schwierig.
Meistgelesene Artikel
- 9. Oktober 2026
Kita Bauxhof in Erkelenz übergeben
In Erkelenz wurden in der vergangenen Woche die ersten beiden Gruppen im Neubau der Kita Bauxhof übernommen.
Wegberg-Harbeck (ots) - Am Dienstagnachmittag (6. Oktober) war ein 15-Jähriger gegen 17
- 9. Oktober 2026
Granterather Brunnenfigur „Kind mit der Katze“ ist zurück
Nach rund einem Jahr steht die von Ursula Klügel geschaffene Brunnenfigur wieder in Granterath.
Neueste Artikel
- 15. Oktober 2026
Interpol: 95 Festnahmen bei Einsatz gegen Kindesmissbrauch
Über Chatgruppen verbreiten Täter Missbrauchsdarstellungen, teils mit Hunderten Nutzern. Bei Ermittlungen in Lateinamerika und Europa stießen die Behörden auf erschütternde Fälle.
- 15. Oktober 2026
Erneut Wolf im Hamburger Westen unterwegs
Jetzt ist es offiziell: Im Hamburger Westen ist ein Wolf unterwegs. Worauf Spaziergänger achten sollen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Oktober 2026
Interpol: 95 Festnahmen bei Einsatz gegen Kindesmissbrauch
Über Chatgruppen verbreiten Täter Missbrauchsdarstellungen, teils mit Hunderten Nutzern. Bei Ermittlungen in Lateinamerika und Europa stießen die Behörden auf erschütternde Fälle.
- 15. Oktober 2026
Erneut Wolf im Hamburger Westen unterwegs
Jetzt ist es offiziell: Im Hamburger Westen ist ein Wolf unterwegs. Worauf Spaziergänger achten sollen.






















