7. März 2025 / Aus aller Welt

Haiangriff nahe Sydney: Frau schwer am Bein verletzt

Nicht weit vom Strand wird eine Frau südlich von Sydney von einem Hai attackiert. Dass sie überlebt hat, verdankt sie mutigen Strandgängern. War ein Bullenhai verantwortlich?

Augenzeugen am Gunyah Beach eilten der Frau zu Hilfe - und retteten ihr vermutlich das Leben.
Veröffentlicht am 7. März 2025 um 09:35 Uhr von dpa

An der australischen Ostküste ist eine Frau von einem Hai attackiert und am rechten Bein schwer verletzt worden. Das Tier griff sein Opfer am Mittag (Ortszeit) am Gunyah Beach an, südlich der Metropole Sydney, wie die örtlichen Rettungsdienste mitteilten. Die Frau wurde in kritischem Zustand mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. 

Augenzeugen hätten die Schreie der etwa 50-Jährigen gehört und seien ihr trotz der Gefahr zu Hilfe geeilt, sagte Andrew Bibby von der Notfallrettung NSW Ambulance. Die Verletzte hätte es sonst wahrscheinlich nicht geschafft, sich aus dem Wasser zu retten, betonte er. Die Retter leisteten auch Erste Hilfe, bevor die Notärzte eintrafen. 

«Was die Leute, die ihr vor unserer Ankunft geholfen haben, geleistet haben, war absolut bemerkenswert», sagte Bibby. Das Opfer soll schwere Wunden davongetragen und viel Blut verloren haben. Die Ersthelfer versuchten, die Blutung mit Handtüchern abzubinden. 

Anwohner berichten von Bullenhaien

Um welche Art von Hai es sich handelte, war zunächst nicht bekannt. Der Sender 9News berichtete unter Berufung auf Anwohner, zuletzt seien Bullenhaie in der Region gesichtet worden. Zusammen mit Weißen Haien und Tigerhaien gilt diese Spezies als eine der gefährlichsten Arten der Raubfische. 

Zuletzt hatten sich Hai-Angriffe in Australien gehäuft, speziell im weiter nördlich gelegenen tropischen Bundesstaat Queensland. Im Februar war eine 17-Jährige vor der Sandinsel Bribie Island in der Nähe von Brisbane tödlich verletzt worden. Im Dezember war ein Mann beim Speerfischen nahe Humpy Island im Great Barrier Reef von einem der Raubfische getötet worden.


Bildnachweis: © Dean Lewins/AAP/dpa
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