Die Hausärzte beobachten nach Verbandsangaben weniger Interesse an Impfungen gegen das Coronavirus. «Die Impfung ist unser schärfstes Schwert im Kampf gegen schwere Verläufe. Umso bedauerlicher ist es, dass die Impfkampagne aktuell stagniert», sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Markus Beier, der Funke Mediengruppe. Die Ärzte erhielten bei weitem nicht mehr so viele Anfragen der Patientinnen und Patienten, wie es laut Ständiger Impfkommission empfohlen wäre, sagte Beier. «Natürlich nutzen die Kolleginnen und Kollegen in ihren Praxen jede Möglichkeit, um über die Impfungen aufzuklären, aber der Output ist mittlerweile eher mau.» Man müsse es ganz klar sagen: «Der Run auf die Coronaimpfungen hat sich mittlerweile auf ein Schleichen verlangsamt.» 64,8 Millionen Menschen haben mindestens eine Impfung erhalten, wie aus dem Impfdashboard des Gesundheitsministeriums hervorgeht. 10,3 Millionen Menschen haben demnach eine zweite Auffrischungsimpfung bekommen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine zweite Corona-Boosterimpfung derzeit über 60-Jährigen und Menschen mit Vorerkrankungen.
Bildnachweis: © Marijan Murat/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Hausärzte: Weniger Nachfrage bei Corona-Impfungen
«Bedauerlich»: So kommentiert ein Ärztevertreter die stagnierte Impfkampagne der Bundesregierung. Der «Run auf die Coronaimpfungen» sei inzwischen eher ein Schleichen.
Meistgelesene Artikel
Wegberg-Harbeck (ots) - Am Dienstagnachmittag (6. Oktober) war ein 15-Jähriger gegen 17
- 9. Oktober 2026
Granterather Brunnenfigur „Kind mit der Katze“ ist zurück
Nach rund einem Jahr steht die von Ursula Klügel geschaffene Brunnenfigur wieder in Granterath.
- 7. Oktober 2026
Brand in Realschule
Wegberg (ots) - Am Dienstagmorgen (6. Oktober) kam es gegen 09.35 Uhr auf der Maaseiker
Neueste Artikel
- 12. Oktober 2026
Griechenland: Social-Media-Verbot für U-15-Jährige kommt
Ab 2027 ist für junge Menschen in Griechenland Schluss mit TikTok, Facebook, Instagram & Co: Für Jugendliche unter 15 Jahren soll es dann keinen Zugang mehr zu sozialen Medien geben.
- 12. Oktober 2026
Prozessbeginn um «Soester Horrorhaus» - weitere Beschuldigte
In einem Wohnhaus in Soest in NRW soll eine Frau über Monate hinweg misshandelt und vergewaltigt worden sein. Zwei Männer und zwei Teenager stehen nun vor Gericht. Der Prozess beginnt unerwartet.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 12. Oktober 2026
Griechenland: Social-Media-Verbot für U-15-Jährige kommt
Ab 2027 ist für junge Menschen in Griechenland Schluss mit TikTok, Facebook, Instagram & Co: Für Jugendliche unter 15 Jahren soll es dann keinen Zugang mehr zu sozialen Medien geben.
- 12. Oktober 2026
Prozessbeginn um «Soester Horrorhaus» - weitere Beschuldigte
In einem Wohnhaus in Soest in NRW soll eine Frau über Monate hinweg misshandelt und vergewaltigt worden sein. Zwei Männer und zwei Teenager stehen nun vor Gericht. Der Prozess beginnt unerwartet.






















