11. August 2024 / Aus aller Welt

Heißer Wochenstart - Neue Unwetter drohen

Tropische Nächte und heiße Tage in Aussicht: Der Wetterdienst erwartet Temperaturen weit über 30 Grad. Der Dienstag könnte der heißeste Tag des Jahres werden - zur Wochenmitte drohen Unwetter.

Dienstag könnten Temperaturen von 38 Grad erreicht werden (Archivbild).
Veröffentlicht am 11. August 2024 um 11:46 Uhr von dpa

Die neue Woche wird heiß: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet Temperaturen von über 30 Grad. Zur Wochenmitte könnten allerdings neue Unwetter das Sommerwetter beenden.

Am Montag werden «südwestlich einer Linie Münsterland-Erzgebirge Höchstwerte zwischen 30 und 34, an Saar und Rhein teils bis 36 Grad erwartet», sagte die Meteorologin Jacqueline Kernn vom DWD. Abkühlung finde man dann nur noch direkt an den Küsten, wo die Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad lägen. Die Sonne strahlt so ziemlich den ganzen Tag - damit steigt auch die UV-Belastung. «Wer sich längere Zeit draußen aufhält, sollte an geeigneten Sonnenschutz denken.» 

Tropische Nächte möglich

Auch in den Nächten gibt es demnach kaum Abkühlung. Vor allem in den Ballungszentren sinkt die Temperatur nicht unter 20 Grad. «Die unzureichende Abkühlung nachts sorgt für schlechten Schlaf und nicht ausreichende Regeneration. Die Belastung durch Wärme steigt», erklärte Kernn.

Der Dienstag zeigt sich zunächst ebenfalls sonnig. Zudem kann der Tag der bisher wärmste des Jahres werden: Höchstwerte zwischen 30 und 38 Grad sind laut der Meteorologin möglich.

Gewittergefahr steigt

Mit einem steigenden Tiefdruckeinfluss in der neuen Woche wird die Luft feuchter und das Schwüleempfinden steigt, ebenso wie die Gewittergefahr. Der Schwerpunkt liegt laut Wetterdienst auf dem Süden und Westen und dort zunächst auf den Bergregionen. 

Am Dienstag sind in der gesamten Südwesthälfte Deutschlands Gewitter möglich. «Diese können aufgrund des hohen Feuchtegehalts der Luft unwetterartig ausfallen und heftigen Starkregen bringen.»

Der Mittwoch startet freundlich und im Tagesverlauf treten öfter Schauer und teils kräftige Gewitter mit Unwetterpotenzial auf. Im Nordosten und in Richtung Oder/Neiße bleibt es noch trocken. Es wird laut DWD schwülheiß bei 28 bis 33 Grad, an der See etwas kühler. 


Bildnachweis: © Matthias Bein/dpa
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