In Italien werden immer weniger Kinder geboren. In dem Mittelmeerland wurden 2022 so wenig Geburten wie noch nie seit der Vereinigung Italiens im 19. Jahrhundert verzeichnet, wie die italienische Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte. Die Geburtenrate im vergangenen Jahr lag demnach bei weniger als sieben Geburten pro 1000 Einwohner, die Sterblichkeitsrate allerdings bei mehr als zwölf Todesfällen pro 1000 Einwohner. Im vorigen Jahr wurden demnach rund 393.000 Kinder geboren. Die Bevölkerung Italiens schrumpft damit weiter. Die Bevölkerung des mit einem starken demografischen Rückgang konfrontierten Landes wird dafür immer älter. Die Zahl der mindestens Hundertjährigen in Italien hat einen neuen Höchststand erreicht: Rund 22.000 Menschen sind den Daten der Istat zufolge über 100 Jahre alt. Das seien ungefähr 2000 mehr als 2021. Innerhalb von 20 Jahren hat sich ihre Anzahl demnach verdreifacht. Den Zahlen zufolge lebten Ende 2022 insgesamt gut 58,85 Millionen Menschen in Italien.
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Italien: So wenig Geburten wie noch nie
Die Bevölkerung Italiens schrumpft. Runtergerechnet bedeutet das: Auf sieben Geburten kamen im Jahr 2022 zwölf Todesfälle.
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