In einem Mammut-Vergleich hat der Kreis Los Angeles eingewilligt, vier Milliarden Dollar an Opfer von sexuellem Missbrauch in Jugendanstalten und Kinderheimen zu zahlen. Es gehe um fast 7000 Fälle, berichtete die «Los Angeles Times». Die Zeitung sprach von einer beispiellosen Einigung. Nachdem 2020 mit einem neuen Gesetz die Verjährungsfrist gelockert worden war, hatten sich Tausende Männer und Frauen gemeldet und von ihrem Missbrauch in dem Jugendsystem berichtet. Als besonders schlimm galt das von Klägern als Horrorhaus beschriebene Heim MacLaren Children’s Center. Hier gab es laut einer Untersuchung jahrzehntelang keine Überprüfung auf einen kriminellen Hintergrund der Mitarbeiter, wie die Zeitung berichtet. Bei der Verkündigung sprach ein Vertreter von Los Angeles laut dem Sender CBS von einer historischen Einigung. Sie muss jetzt noch zunächst von einem Schadenregulierungsausschuss und dann Ende April von einem Aufsichtsgremium geprüft werden. Für das finanziell ohnehin angeschlagene Los Angeles County ist es nach dem Bericht der Zeitung eine riesige Bürde und nur mit massiven Einsparungen zu schaffen. Der Bezirk muss bereits mit Mittelkürzungen aus Washington durch die Regierung von US-Präsident Donald Trump und den Kosten für die Bewältigung der verheerenden Flächenbrände in und um Los Angeles kämpfen.
Bildnachweis: © Christoper Weber/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
LA willigt in Milliardenzahlung für Missbrauchsopfer ein
Jahrelang gab es in den Jugend- und Kinderheimen von Los Angeles schreckliche Missbrauchsfälle. Jetzt wurde mit etwa 7.000 Opfern eine historische Einigung erzielt.
Meistgelesene Artikel
- 23. Juli 2026
1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
- 21. Juli 2026
Einbruch in Lagerhalle
Hückelhoven-Hilfarth (ots) - Mehrere unbekannte Täter verschafften sich in der Nacht zu
- 18. Juli 2026
Vorbestrafter Mann nach Angriff auf Bahnmitarbeiter frei
Nach einer brutalen Attacke stürzt ein Bahnmitarbeiter aus einem Zug und wird schwerst verletzt. Gegen einen Fahrgast wird Haftbefehl beantragt - doch der vorbestrafte Mann kommt auf freien Fuß.
Neueste Artikel
- 18. August 2026
Waldbrand im Hohen Venn bleibt «unberechenbar»
Der Kampf gegen den Flächenbrand im belgischen Naturschutzgebiet dauert an. Auch deutsche Einsatzkräfte sind beteiligt. Erneut könnte das Wetter mit Regen helfen - oder mit Wind die Lage verschärfen.
- 17. August 2026
Arday: Cambridge-Kanzler prangert «rassistische Hetzjagd» an
Der Fall Arday bewegt Großbritannien weiter. Nach dem Tod des früheren Star-Professors erhebt der Kanzler der Uni Cambridge schwere Vorwürfe gegen den Umgang mit dem 41-Jährigen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. August 2026
Waldbrand im Hohen Venn bleibt «unberechenbar»
Der Kampf gegen den Flächenbrand im belgischen Naturschutzgebiet dauert an. Auch deutsche Einsatzkräfte sind beteiligt. Erneut könnte das Wetter mit Regen helfen - oder mit Wind die Lage verschärfen.
- 17. August 2026
Arday: Cambridge-Kanzler prangert «rassistische Hetzjagd» an
Der Fall Arday bewegt Großbritannien weiter. Nach dem Tod des früheren Star-Professors erhebt der Kanzler der Uni Cambridge schwere Vorwürfe gegen den Umgang mit dem 41-Jährigen.






















