31. August 2025 / Aus aller Welt

Toter in Hamburger Shisha-Bar - Mordkommission ermittelt

In einer Bar in Hamburg-Hohenfelde wird ein Mann tot aufgefunden. Jetzt ist klar: Er wurde erschossen. Es ist nicht der erste Todesfall in der Shisha-Bar.

Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.
Veröffentlicht am 31. August 2025 um 15:46 Uhr von dpa

Im Fall des leblosen Mannes, der am frühen Morgen in einer Shisha-Bar im Hamburger Stadtteil Hohenfelde aufgefunden worden war, ermittelt die Mordkommission. Der 33-Jährige wurde erschossen, wie die Polizei mitteilte. Der Täter sei noch nicht gefasst.

Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierten Personen aus der Shisha-Bar um kurz nach 4.30 Uhr den Notruf, nachdem sie den 33-Jährigen leblos in dem Lokal gefunden hatten. Rettungskräfte der Feuerwehr versuchten, den Mann zu reanimieren, doch er erlag wenig später seinen schweren Verletzungen. Zunächst war die Identität des Getöteten unklar, mittlerweile wurde er identifiziert.

Ermittler befragen Anwohner

Am Morgen war das Gebiet wegen des großen Polizeieinsatzes weiträumig abgesperrt: Sowohl die sechsspurige Lübecker Straße als auch umliegende Straßen waren gesperrt. Die Mordkommission und Spurensicherung rückten aus - auch Spürhunde waren vor Ort. Ermittler liefen die Gegend ab und befragten Anwohner. 

Derzeit suchen die Beamten nach Zeugen: Wer etwas Auffälliges gesehen habe, werde gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Nicht der erste Todesfall

Die Adresse der Shisha-Bar ist bereits wegen gewalttätiger Vorfälle bekannt. Im Dezember wurden dort zwei Männer von maskierten Angreifern attackiert. Vor rund drei Jahren wurde ein 27 Jahre alter Mann mit mehreren Schüssen ins Gesicht und Herz getötet. Grund für die Tat seien laut dem Richter im späteren Prozess Streitigkeiten im Drogen-Milieu gewesen.


Bildnachweis: © Bodo Marks/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder
Aus den Vereinen

1.500 Euro für den Kinderschutzbund Erkelenz – Spende ermöglicht Ausflug für geflüchtete Kinder

weiterlesen...
Ferien-Spaß mit Treffergarantie
Aus den Vereinen

Die Erkelenzer Schützenbruderschaft lädt in den Sommerferien alle Kinder und Jugendlichen zum kostenlosen Schnupperschießen ein.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mindestens 20 Tote nach schwerem Erdbeben in Indonesien
Aus aller Welt

Vor der auch bei Touristen beliebten indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Zeitweise galt auch eine Tsunami-Warnung.

weiterlesen...
Starker Wind: Waldbrandgefahr und Fährchaos in Griechenland
Aus aller Welt

Mitten in der touristischen Hauptsaison pfeift der Nordwind «Meltemi» mit teils 100 Kilometern pro Stunde. Viele Fähren bleiben vertäut, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mindestens 20 Tote nach schwerem Erdbeben in Indonesien
Aus aller Welt

Vor der auch bei Touristen beliebten indonesischen Insel Flores kommt es zu einem sehr schweren Erdbeben. Zeitweise galt auch eine Tsunami-Warnung.

weiterlesen...
Starker Wind: Waldbrandgefahr und Fährchaos in Griechenland
Aus aller Welt

Mitten in der touristischen Hauptsaison pfeift der Nordwind «Meltemi» mit teils 100 Kilometern pro Stunde. Viele Fähren bleiben vertäut, die Waldbrandgefahr ist sehr hoch.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner