26. Dezember 2022 / Aus aller Welt

Mild und windig - weiterhin kein Winterwetter in Sicht

Mal wieder die Sonne sehen? Das kann man in den kommenden Tagen höchstens im Süden Deutschlands. Wie es im Rest der Republik aussieht.

Nebelschwaden hängen tief über dem Dom in Berlin.
Veröffentlicht am 26. Dezember 2022 um 11:33 Uhr von dpa

Mild, windig und wechselhaft - auch nach Weihnachten bleibt in Deutschland das kalte Winterwetter vorerst aus. «In den kommenden Tagen herrscht über Südeuropa überwiegend hoher Luftdruck, der für frühlingshaftes und meist trockenes Wetter sorgt», sagte der Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag. «Über Nordeuropa tummeln sich hingegen etliche Tiefdruckgebiete und sie gestalten das Wetter unbeständig und teils sehr windig. Deutschland liegt genau dazwischen und wird mal mehr von den Tiefs, mal vom Hoch profitieren», so der Experte. An der milden, windigen und wechselhaften Wetterlage ändere sich auch in den kommenden Tagen nichts Wesentliches.

Laut DWD macht sich am Dienstag vor allem im Süden des Landes das Hoch bemerkbar und sorgt für eine Wetterberuhigung. «Es wird mit Höchstwerten zwischen 4 und 9 Grad etwas kühler, wirklich winterlich ist dies aber nicht», sagte der Experte. Regional zeigt sich den Vorhersagen zufolge auch mal länger die Sonne. Lediglich im Norden bleiben die Wolken dichter und vor allem an der Nordsee kann es ab und zu etwas regnen. An den Küsten und im Bergland kann es stürmisches Wetter geben - auf einigen Gipfeln sogar schwere Sturmböen.

Im Norden und Westen bleibt es bedeckt

Am Mittwoch zeigt sich der Himmel dann im Norden, Westen und der Mitte überwiegend bedeckt und es fällt gebietsweise Regen. Im Süden bleibt es laut den Prognosen vielfach trocken und vor allem südlich der Donau auch zeitweise sonnig. Die Temperaturen erreichen 5 bis 10 Grad, am Oberrhein sogar bis zu 12 Grad. Auf exponierten Gipfeln sind schwere Sturmböen möglich.

Am Donnerstag werden bei wechselnder Bewölkung Schauer oder schauerartige Regenfälle erwartet. Im Osten und im Südosten fällt dem DWD zufolge nur wenig Niederschlag und die Sonne zeigt sich am ehesten an den Alpen. Die Temperaturen steigen auf 9 bis 13 Grad, in Küstennähe sowie im Bergland bleibt es etwas kühler mit Höchstwerten um 7 Grad. Dazu weht mäßiger bis frischer Südwestwind mit starken Böen. Auf Berggipfeln kann es am Donnerstag und Freitag schwere Sturmböen geben - mitunter sogar orkanartige Böen, hieß es.


Picture credit: © Paul Zinken/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

ELECTRISIZE 2026: Das Foto-Voting ist gestartet – jetzt für euren Favoriten abstimmen!
Aus dem Erkelenzer Land

Das ELECTRISIZE 2026 liegt hinter uns – doch die besonderen Momente des Festivals bleiben!

weiterlesen...
Burgkirmes in Erkelenz: Vom 11. bis 14. September
News aus Erkelenz

Erleben Sie über 70 Attraktionen auf der Burgkirmes Erkelenz. Besonderheiten: Feuerwerk am 11. September und Familientag am 14. September.

weiterlesen...
Das sind die Gewinner unseres ELECTRISIZE-Fotogewinnspiels
Aktionen

Zwei Wochen lang habt ihr fleißig abgestimmt – jetzt stehen die Gewinner fest

weiterlesen...

Neueste Artikel

Zahnanalyse bestätigt: Der T. rex war Warmblüter
Aus aller Welt

Von wegen kaltblütige Echse. Forscher haben an Zähnen eines Museums-Dinos gekratzt und wissen nun: Der T. rex hatte eine Körpertemperatur, die gar nicht so weit von unserer entfernt war.

weiterlesen...
Dutzende Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
Aus aller Welt

Unter lebensgefährlichen Bedingungen schürfen Menschen im vom Krieg gebeutelten Sudan nach Rohstoffen. Nun kam es zu einer Katastrophe mit vielen Toten.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Zahnanalyse bestätigt: Der T. rex war Warmblüter
Aus aller Welt

Von wegen kaltblütige Echse. Forscher haben an Zähnen eines Museums-Dinos gekratzt und wissen nun: Der T. rex hatte eine Körpertemperatur, die gar nicht so weit von unserer entfernt war.

weiterlesen...
Dutzende Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
Aus aller Welt

Unter lebensgefährlichen Bedingungen schürfen Menschen im vom Krieg gebeutelten Sudan nach Rohstoffen. Nun kam es zu einer Katastrophe mit vielen Toten.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner