Bei erneuten Überschwemmungen sind in Afghanistan mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen, darunter auch Kinder. Dies teilte die Regierung der zentralafghanischen Provinz Ghor mit. Tausende Häuser seien infolge schwerer Regenfälle zerstört worden, zudem Geschäfte, Brücken und landwirtschaftliche Flächen, hieß es in der Mitteilung weiter. Wichtige Straßen seien unpassierbar. Erst vergangene Woche hatten heftige Überschwemmungen den Norden Afghanistans getroffen. Mehr als 300 Tote waren unter anderem aus der Provinz Baghlan gemeldet worden. Zu den jüngsten Fluten im Zentrum des Landes teilte die Provinzregierung Ghor mit: «Die Opfer befinden sich in einer äußerst schwierigen Lage. Sie haben keinen Zugang zu Unterkünften, Wasser, Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen.» Die Regierung bat um Unterstützung. Extreme Wetterereignisse wie Fluten oder Dürren nehmen in Afghanistan zu. Experten machen dafür die Klimakrise verantwortlich. Nach Jahrzehnten von Kriegen und Konflikten ist das Land schlecht darauf vorbereitet. Seit der Machtübernahme der islamistischen Taliban im August 2021 ist die internationale Zusammenarbeit mit dem südasiatischen Land stark eingeschränkt.
Bildnachweis: © Mehrab Ibrahimi/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Neue Überschwemmungen in Afghanistan
Vergangene Woche hatte Afghanistan nach Überschwemmungen über 300 Tote gemeldet. Nun hat heftiger Regen eine weitere Region unter Wasser gesetzt. Das Krisenland ist auf Extremwetter kaum vorbereitet.
Meistgelesene Artikel
- 12. August 2026
Picknick & Poesie: Open-Air-Lesung im Ziegelweiherpark Erkelenz
Am 13. August lädt die 54. Erkelenzer Leseburg um 19 Uhr zur Open-Air-Lesung mit Picknick im Ziegelweiherpark ein.
- 26. August 2026
ELECTRISIZE 2026: Das Foto-Voting ist gestartet – jetzt für euren Favoriten abstimmen!
Das ELECTRISIZE 2026 liegt hinter uns – doch die besonderen Momente des Festivals bleiben!
- 14. August 2026
Größter Waldbrand in NRW – Evakuierung in der Eifel
Flammen, Rauch und Weltkriegsmunition: Eine Feuerwalze im Hürtgenwald rückt an die Eifel-Gemeinde Gey heran. Der wohl größte Waldbrand in NRW fordert Feuerwehr und Anwohner bis an ihre Grenzen.
Neueste Artikel
- 10. September 2026
Brand in zwei Schulen im Kongo - mindestens 15 tote Kinder
Auf der Flucht vor einem Feuer starben mindestens 15 Kinder im Kongo. Der Brand in einem Wohnviertel zerstörte zwei Grundschulen und zahlreiche Häuser. Die Zahl der Toten könnte noch steigen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. September 2026
Brand in zwei Schulen im Kongo - mindestens 15 tote Kinder
Auf der Flucht vor einem Feuer starben mindestens 15 Kinder im Kongo. Der Brand in einem Wohnviertel zerstörte zwei Grundschulen und zahlreiche Häuser. Die Zahl der Toten könnte noch steigen.






















