23. Dezember 2024 / Aus aller Welt

Stürmisches Wetter an Küste - Fähre verkehrt nicht

Sturmböen fegen über Norddeutschland. Doch eine Warnung haben die Behörden mittlerweile wieder zurückgenommen.

Ungemütliches und stürmisches Wetter ist für die Nordseeküste vorhergesagt - doch die befürchtete Sturmflut ist ausgeblieben.
Veröffentlicht am 23. Dezember 2024 um 12:07 Uhr von dpa

Die Behörden warnen vor stürmischem Wetter an der Nordseeküste. Der Deutsche Wetterdienst sagte Sturmböen und schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis zu 100 Kilometer pro Stunde voraus. 

Die Fähre von Cuxhaven nach Helgoland und zurück war am Montag aufgrund der vorhergesagten Wetterbedingungen nicht unterwegs, wie die Reederei Cassen Eils auf ihrer Internetseite mitteilte. Die nächste Fahrt war den Angaben zufolge erst wieder für den 26. Dezember geplant.

Die für die Elbe und die Nordsee angekündigte Sturmflut blieb derweil am Montagmorgen aus. Das Wasser kletterte nicht, wie zunächst erwartet, über den Stand von 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser, wie aus Daten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Hamburg hervorgeht. Die über Warnapps verschickte Sturmflutwarnung wurde am Morgen wieder aufgehoben. Eine Hochwasserwarnung hatte unter anderem für den Bereich Fischmarkt im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli gegolten.

Am Freitag hatte es mit einem Stand von etwa 1,90 Meter über dem mittleren Hochwasser die erste Sturmflut der Herbst- und Winterzeit gegeben. Da war das Wasser auch über den Hamburger Fischmarkt geschwappt. 

An der Nordseeküste sowie in Hamburg, Bremen und Emden gelten Wasserstände ab 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser als Sturmflut. Ab 2,50 Metern wird von einer schweren Sturmflut gesprochen, ab 3,50 Metern von einer sehr schweren Sturmflut.


Bildnachweis: © Markus Scholz/dpa
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