Das stürmische, nasse und kühle Herbstwetter hält bis zur Wochenmitte an. «Sturmtief "Joshua" lässt nicht locker und hält die Zügel beim Deutschlandwetter weiterhin fest in der Hand», stellt Robert Hausen vom Deutschen Wetterdienst in Offenbach fest. Gemeinsam mit dem Randtief «Klaus» südlich von Island bringe «Joshua» weiter Wind, Regen und kühle Meeresluft. «Alles in allem nichts Dramatisches, aber unterm Strich eher ungemütliches Vollherbstwetter.» Der nächste Regenguss kommt bestimmt und lässt meist nicht lange auf sich warten, wie die Meteorologen vorhersagen. Oberhalb von 800 Metern in den Mittelgebirgen und noch mehr in den Alpen oberhalb von 1.500 Metern sei auch der erste Schnee möglich. Die Temperaturen steigen mit hoher Wahrscheinlichkeit aber bis Mittwoch wieder auf 15 Grad und der Wind lässt deutlich nach. «Wie verbreitet sich dann allerdings auch trockene und sonnige Abschnitte durchsetzen werden, bleibt im Detail noch abzuwarten», sagt Hausen. An den Küsten und in manchen Berglagen ging es zuletzt stürmisch zu, mit teils schweren Böen und Gewittern über der Nordsee. Verantwortlich ist Herbststurm «Joshua», der sich laut DWD langsam von der nördlichen Nordsee in Richtung des zwischen Dänemark und Schweden gelegenen Meeresgebiets Kattegat verlagert.Trocken bleibt es nur selten
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Sturmtief «Joshua» hat Deutschland im Griff
Orkanböen an der Nordsee, Windgeschwindigkeiten bis zu 120 Kilometer pro Stunde im Harz: Sturmtief «Joshua» wirbelt weiter und bringt so manchen Regenguss.
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