Die IT-Störungen an mehreren deutschen Flughäfen haben nach derzeitiger Einschätzung des Bundesinnenministeriums eine rein technische Ursache. «Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Anzeichen für einen Hackerangriff oder einen sonstigen IT-Sicherheitsvorfall», sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Am Samstag gab es keine Beeinträchtigungen für Reisende mehr, jedenfalls soweit der Bundespolizei bekannt. Ursache waren Störungen eines Informationssystems, das das Bundeskriminalamt (BKA) betreibt. Betroffen waren vor allem Einreisen aus Staaten außerhalb des Schengen-Raums, bei denen Grenzkontrollen vorgesehen sind, sowie Ausreisen in solche Länder. Teilweise mussten die Passkontrollen händisch durchgeführt werden. Es kam zu Wartezeiten und teilweise langen Schlangen. Der Ausfall war am Freitagabend wieder weitgehend behoben. An den Landgrenzen gab es nach Wissen der Bundespolizei keine Beeinträchtigungen. Die Störung sei «im Bereich der IT-Netzwerkhardware» lokalisiert worden, die endgültige Beseitigung werde voraussichtlich noch einige Tage in Anspruch nehmen, erklärte der Sprecher. «Das BKA arbeitet gemeinsam mit seinen Partnerbehörden mit Hochdruck daran, den Regelbetrieb wieder herzustellen und die Ursachen zu finden.»Keine Beeinträchtigungen an Landgrenzen
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Ministerium sieht keine Hacker hinter Flughafen-Störungen
Reisende hat der Ausfall Zeit und Nerven gekostet: An mehreren deutschen Flughäfen dauerte es am Freitag länger. Ein Angriff steckte nach offizieller Einschätzung wohl nicht dahinter.
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