Unwetter mit Starkregen haben in der Nacht in Teilen Deutschlands Schäden angerichtet. Besonders in Nordrhein-Westfalen kam es zu vielen Einsätzen wegen vollgelaufener Keller, umgestürzter Bäume oder überfluteter Straßen, wie die Behörden mitteilten. Auch in Baden-Württemberg sind die Rettungskräfte zu mehr als 100 Einsätzen ausgerückt. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) kann es auch heute in Teilen Deutschlands ungemütlich werden - mit Gewittern und lokaler Unwettergefahr. Betroffen seien hauptsächlich der Süden, die Mitte und der Osten des Landes. Die Schauer und Gewitter können zudem von Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel begleitet werden. In Süddeutschland soll es demnach auch am Montag weiterhin Schauer und kräftige, teils unwetterartige Gewitter geben. Im Rest des Landes beruhige sich das Wetter allerdings. Nahe der niederländischen Grenze räumte die Feuerwehr in der Nacht zu Sonntag in Hückelhoven in Nordrhein-Westfalen eine Veranstaltung unter freiem Himmel mit rund 5.000 Besuchern. Elf Menschen wurden dort durch Hagel leicht verletzt, wie die Polizei mitteilte. Auch in Mönchengladbach führten Gewitter und Starkregen zu Überschwemmungen, Kanaldeckel wurden hochgedrückt, wie die Polizei mitteilte. Helfer waren bis Mitternacht im Einsatz. In Krefeld sei zwischenzeitlich «Land unter» gewesen, sagte eine Polizeisprecherin am späten Samstagabend. Innerhalb weniger Stunden habe es Hunderte Notrufe gegeben. Verletzte wurden dabei aber nicht gemeldet. Im Süden Nordrhein-Westfalens hatte heftiger Starkregen am Samstag viele Keller unter Wasser gesetzt und zu überschwemmten Straßen geführt. In Erftstadt stand das Wasser laut Polizei etwa einen halben Meter hoch, zahlreiche Keller liefen voll. Der Ortsteil Herrig mit rund 500 Einwohnern war demnach zeitweise ohne Strom, bis das Problem behoben werden konnte. Zu mehr als 100 Einsätzen sind Polizei und Feuerwehr wegen des Unwetters in Baden-Württemberg ausgerückt. Es war vor allem die Nordhälfte des Landes betroffen, wie die dortigen Polizeipräsidien mitteilten. Viele Bäume waren demnach umgestürzt oder Äste herabgefallen. Es seien aber nur Sachschäden entstanden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Im thüringischen Artern (Kyffhäuserkreis) verursachte ein Blitzeinschlag einen Dachstuhlbrand. Die Bewohner des Einfamilienhauses konnten sich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen, so dass niemand verletzt wurde. Die Polizei schätzte den Schaden auf 150.000 Euro. In Rheinland-Pfalz waren am Samstag mehrere Regionalzugstrecken vorübergehend gesperrt. Betroffen waren die Züge RB62, RB63, RB64 und RB67, wie die DB Regio AG auf X mitteilte. Am Sonntagmorgen waren alle Einschränkungen laut einer Sprecherin aufgehoben.Zwischenzeitlich «Land unter»
Blitz trifft und entzündet Einfamilienhaus
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Unwetter: viele Notrufe, Verletzte durch Hagel
Das angekündigte Unwetter zieht über NRW und macht den Menschen dort teilweise ziemlich zu schaffen. Auch in Thüringen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg muss die Feuerwehr ausrücken.
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